
Die Playoff-Qualifikation vor Augen
23. Spiel, 12. Sieg: Die Porsche Basketball-Akademie bezwingt in der ProB Süd die SKYLINERS Juniors verdientermaßen 68:56 und hat die erstmalige Teilnahme an der Postseason damit weiterhin fest im Blick. Am vorletzten Hauptrunden-Spieltag sind die Schwaben vor allem defensiv über jeden Zweifel erhaben, während in der Offensive Yohann Tchouaffe (24 Punkte) und das Teamplay überzeugen.
Lachen, Klatschen, Singen! Nach dem letzten Ludwigsburger Heimspiel der Hauptrunde standen am Samstagnachmittag in der Rundsporthalle (die) Glücksgefühle im Vordergrund. Und zwar bei allen Gelb-Schwarzen. Vorangegangen war zunächst eine solide und dann eine souveräne Leistung, wobei die entscheidenden Minuten die 06:49 vor der Halbzeitpause waren. Bis zu diesem Zeitpunkt begegneten sich BBA’ler und Juniors auf einem vergleichbaren Niveau (16:18). Frankfurt wusste durch seine Big Men Moses Pölking und Florian Dietrich zu überzeugen, während Desmond Watson für Scoring zu sorgen versuchte. Das funktionierte – gleichzeitig aber nur so lange, bis die schwäbische Konzentration am Maximum war.
Ab der 14. Minute minimierten die Hausherren ihre Ballverluste (bis dahin 11, insgesamt 18), standen in der Verteidigung exzellent und erspielten sich mit einem 17:0-Lauf ein immenses Momentum. Yohann Tchouaffe war in dieser Phase und in Gänze der 40 Minuten für Frankfurt nicht zu stoppen. Zudem fanden die Gäste keinerlei Zugriff zum Spiel, mussten trotz Auszeit(en) und (technischen) Fouls aber abreißen lassen. Ein quasi Buzzerbeater-Dunk von Leif Zentgraf sorgte aber noch vor dem Seitenwechsel für hessischen Auftrieb und eine schwäbische Warnung (35:22, 20. Spielminute).
Diese sollte gleichermaßen fruchten und genügen: Frankfurt kam mit Maximal-Energie und enormer Galligkeit zurück aus der Kabine, Ludwigsburg war dafür aber bereit. Die Hausherren beantworteten die Challenge mit Konzentration, Mannschaftsdienlichkeit und weiterer Defensive. Ein spielerischer Ansatz, dem Frankfurt nichts entgegenzusetzen hatte. Zu vielfältig war die schwäbische Qualität, zu limitiert und ausrechenbar die hessische Entscheidungsfindung. Bis auf Watson, der 23 Würfe aus dem Feld nahm, aber nur sieben traf, kam von den Gästen sehr wenig. Gleichzeitig waren die Ludwigsburger gut, konsequent sowie abgezockt genug und schlussendlich und zur Freude aller verdientermaßen obenauf.
Das 68:56 sichert den Barockstädtern den 12. Sieg und den nächsten Direktvergleich. Zudem ist der Erfolg ein Meilenstein im Hinblick auf die angestrebte Playoff-Qualifikation. Kurzfristig klettert Ludwigsburg auf Rang fünf und hat sein Schicksal am nächsten Samstag im OrangeCampus (28.03.; 18:30 Uhr) in eigenen Händen – und möglicherweise dann bereits aufgrund der Parallelspiele die Postseason-Teilnahme gesichert.
Stats
Für Ludwigsburg spielten: Yohann Tchouaffe 24 Punkte / 5 Rebounds, Simon Feneberg 10 / 6 Assists, Julis Baumer 8, Abdulhay Kömürkara 7, David Engelhart 5, Lars Danziger 4, Armin Pivac 4, Marko Masic 3, Lukas Modic 3, Kenan Youdom 0 / 5 Rebounds, Maxwell Dongmo Temoka und Sebastian Kuhn.
Für Frankfurt spielten: Desmond Watson 20 Punkte / 5 Rebounds, Moses Pölking 8, Alvin Onyia 6 / 7, Dusan Nikolic 6, Florian Dietrich 6 / 5, Jamie Edoka 4, Lukas Smazak 3, Leif Zentgraf 2 und Joscha Zentgraf 1 / 5.



