
U18w: Mission Accomplished, Qualifikation geschafft
Der Ludwigsburger Basketball ist auch in der Saison 2026/2027 in allen Bundesligen vertreten: Der weibliche U18-Nachwuchs war beim Qualifikationsturnier in eigener Halle erfolgreich, feierte unter der Ägide von Franck Becker und Sascha Schuster drei Siege in vier Spielen und geht nun – auch weiterhin als Spielgemeinschaft mit dem RegioTeam Stuttgart – in der Weiblichen Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (WNBL) auf Korbjagd.
Die Serie der Gelb-Schwarzen, die seit der Liga-Gründung der WNBL im Jahr 2009 immer im Oberhaus des weiblichen Nachwuchsbasketballs mit dabei waren, geht damit im Herbst in ihre 17. Fortsetzung. Wie schon vor neun Jahren war, nach dem verpassten Klassenverbleib in der Abstiegsrunde Süd, der Umweg über die Qualifikation notwendig, wurde aber auch im Jahr 2026 erfolgreich bestritten.
Die neuformierte Spielgemeinschaft mit dem RegioTeam Stuttgart besiegte in der Innenstadtsporthalle die BBU 01 Schwaben (59:36), die TV Augsburg Young Angels (63:19) und das Team Mittelhessen (44:41). Der Erfolg mit drei Zählern Differenz gegen die Kooperation aus Marburg und Grünberg sollte, nach der ebenso knappen Niederlage gegen den SB DJK Rosenheim (38:41), den Ausschlag geben: Die BBA’lerinnen beendeten das Turnier auf dem für die Bundesliga-Qualifikation notwendigen, zweiten Tabellenplatz.
Yannis Wiele, Leiter der Porsche Basketball-Akademie, resümiert: „Nachdem die letzte Saison in der WNBL für uns sowohl sehr frustrierend verlief als auch endete, ist die Qualifikation in eigener Halle ein super Auftakt in unser Projekt! Die Mädels haben sich, trotz der bitteren Niederlage gegen den Sportbund am Samstag-Nachmittag, stark präsentiert und waren in den entscheidenden Momenten da. Der Grundstein ist gelegt und nach einer kurzen Verschnaufpause starten wir frohen Mutes und mit viel Rückenwind in die Vorbereitung auf die nächste Saison!“
Besagte Spielzeit beginnt für die Ludwigsburgerinnen nach den Sommerferien im Herbst und wird, auch wenn die Divisonseinteilung von Liga-Seite noch nicht finalisiert ist, für die Ludwigsburg-Stuttgart-Connection mit großer Gewissheit in der Süd-Gruppe starten.
Garantiert ist dahingehend die Erweiterung des Teilnehmerinnen-Feldes, die WNBL agiert fortan mit 28 statt 24 Klubs, sowie mit einem neuen Wettbewerbsformat. Verkürzt formuliert ist dieses fortan wie in der männlichen U16-Bundesliga – und damit dreigliedrig: Vorrunde, Hauptrunde/Relegation, Playoffs/Playdowns.
Beginnend mit der Vorrunde treten die Klubs in vier regionalen Divisionen an. Gespielt werden darin je sechs Partien; drei auswärts, drei daheim. Nach diesen sechs Partien rücken die drei Erstplatzierten in die Hauptrunde vor, die Teams auf den Rängen vier bis sieben starten in der Relegation – und können auch über diesen Zusatzweg Spielpraxis, den Klassenverbleib und das Postseason-Ticket sichern.
Neben der Spielgemeinschaft Ludwigsburg-Stuttgart erlangten im Rahmen der Qualifikation die Hamburg Towers (Gruppe A | 4 Siege / 0 Niederlagen), die SG Bernau-Berlin-Nord (A | 3:1), die VfL AstroStars Bochum (B | 3:1), der TSVE 1890 Bielefeld (B | 3:1), die ChemCats Chemnitz (C | 4:0), die SG Saar/Mosel (C | 3:1) und Rosenheim (D | 4:0) das Teilnahmerecht in der U18-Bundesliga.



